

Zu einer bildnerischen Auseinandersetzung mit dem „Kraftwerk vor der Haustür“ lud der Kunstkurs 12.1 zwei Gäste aus Essen ein: Herr Dr. Wolfgang Konrad und Frau Julia Schneider von Steag Evonik sahen sich die mehrfarbigen Linoldrucke nicht nur an, sie testeten auch selbst ihr künstlerisches Geschick mit Platte, Messer und Walze. Ausdauernd arbeiteten sie mit den Schülerinnen und Schülern und konnten am Freitagnachmittag (5.12.08) um 16.30 Uhr erste Ergebnisse präsentieren. „Ich habe viele ganz neue Eindrücke von unserem Kraftwerk gewonnen“ stellte Herr Dr. Konrad fest, der zuvor dem interessierten Kurs die gestalterischen und architektonischen Herausforderungen für Kraftwerkserbauer beschrieben hatte. „Kraftwerke sind nicht grau, weil der Baustoff grau ist. Sie sind LICHTgrau, weil sie sich dann am besten in die Landschaft einfügen und den Regeln der Lichtperspektive entsprechend sogar, von Ferne gesehen, nahezu unsichtbar werden. Man malt sie nicht bunt an, gibt ihnen kein modisches Erscheinungsbild, weil man dann alle paar Jahre neu streichen könnte, weil die Moden sich ändern. Und den Geschmack aller Bürger trifft man sowieso nie.“ Alles andere als lichtgrau sind die Schülerarbeiten, die noch im Entstehen sind – mehr davon bald an dieser Stelle! |
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Neue Rhein Zeitung vom 17. Dezember 2008 |
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